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Berufsschulstufe (BSS)

Die Berufsschulstufe ist Teil des Sonderpädagogisch Bildungs- und Beratungszentrums ‚Geistige Entwicklung‘, welches im Heil- und Erziehungsinstitut Eckwälden angesiedelt ist.

 

Nach der neunten Klasse können Schülerinnen und Schüler die Berufsschulstufe besuchen. In der Regel dauert die Berufsschulstufenzeit 3 Jahre.

 

Die Berufsschulstufe ist – allgemein gesagt -die Nahtstelle zwischen Schule und Arbeitswelt. Dabei spielen Ablösungsprozesse (von Schule / Eltern) eine wichtige Rolle. Gleichzeitig gilt es, individuelle Perspektiven für das Leben in der Gesellschaft zu entwickeln, die einerseits zukunftsoffen und andererseits realistisch sind.

Dabei kommt es bei der Ausbildung einer selbständigen Persönlichkeit entscheidend darauf an, die jeweiligen Stärken zu entwickeln und eigenverantwortliches Handeln zu begünstigen. Wir gehen davon aus, dass jeder junge Mensch Impulse für die Zukunft in unsere Welt trägt und fragen uns , wie es gelingen kann, die Berufsschulstufenschüler/-innen dafür zu begeistern, in der Welt schaffend tätig zu sein.

Der Gewinn an Selbstständigkeit nimmt also eine wichtige Rolle ein, wenn es darum geht einerseits den eigenen Lebensweg nunmehr als Erwachsener fortzusetzen und andererseits am Leben der Gemeinschaft teilzuhaben.

Die Berufsschulstufe umfasst vier Werkstätten, die von Lehrer(inne)n betreut werden, die selbst auch über eine handwerkliche Ausbildung verfügen. Zurzeit bietet die Berufsschulstufe des Instituts eine Lederwerkstatt, eine Metallwerkstatt mit Ausrichtung Schmuckgestaltung, eine Gartenwerkstatt und eine sog. Schülerfirma an.

Im Einzelnen geht es darum, vorhandene Fähigkeiten aufzugreifen und auszubauen bzw. neue zu erlernen. Dabei ist ein weiter Bogen zu spannen: Geht es einmal darum, etwas Begonnenes zu Ende zu führen oder Nützliches für die Gemeinschaft zu tun, so geht es an anderer Stelle darum, im öffentlichen Leben mobil zu sein oder mit Geld umzugehen. Die Übernahme von Pflichten und Verantwortung steht gleichberechtig neben der Teilnahme an Besprechungen oder der Vertretung eigener Interessen. Werkzeuge sind sachgerecht zu gebrauchen, Materialen jeweils angemessen zu bearbeiten, Verfahren sicher anzuwenden. Die Ausübung handwerklicher Fertigkeiten bedarf darüber hinausgehend elementarer Fertigkeiten, wenn es darauf ankommt, schriftlich oder symbolisch gehaltene Informationen aufzunehmen oder lebenspraktische Rechenoperationen auszuführen.

Während zu Beginn der Berufsschulzeit noch Praktika in internen Dienstleistungsbetrieben oder der WfbM (Lebenshilfe Göppingen) auf dem Programm stehen sind im weiteren Verlauf Hospitationen in geeigneten Betrieben oder Nachfolgeeinrichtungen vorgesehen. Bei allen Bemühungen steht jedoch im Vordergrund, dass die Schülerinnen / der Schüler

als junge(r) Erwachsene(r) angesprochen,

ihr Streben nach Autonomie respektiert / gefördert und

konkreter Anwendungsbezug in vollständigen Arbeitsabläufen gesucht wird.

Das Institut Eckwälden kooperiert mit dem BVE Göppingen und ermöglicht geeigneten Schüler/innen die Teilnahme.



Autor: dobner -- Montag, März 19, 2018; 13:59:58 h



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