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Pädagogisch therapeutische Gärtnerei

Gartenbau

Die Gärtnerei des Instituts arbeitet nach der biologisch dynamischen Wirtschaftsweise und stellt eine teilweise Selbstversorgung mit Lebensmitteln sicher. Das Gelände um die Gebäude des Instituts wird gepflegt und gestaltet. Dadurch kann den dort lebenden Kindern und Jugendlichen ein besonderes Erfahrungsfeld angeboten werden.

Geschichte der Gärtnerei

Schon zu Zeit der Gründung, also vor 70 Jahren, gab es die Gärtnerei. Damals hat eine Gruppe von behinderten Erwachsenen mitgearbeitet, heute sind es die Kinder und Jugendlichen des Instituts.

Die vier Mitarbeiter sind in der Kinderbetreuung tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: Gemüseanbau, Anlagenpflege, Instandhaltung, Pädagogik.

Pflege des Institutsgeländes

In der unmittelbaren Wohn – und Schulumgebung werden neben der Pflege der Anlagen, vor allem in den Wintermonaten zurzeit viele Spiele – und Lebensräume ganz neu gestaltet. Für die Kinder ist das Mithelfen in ihrer unmittelbaren Wohnumgebung hilfreich um eine Heimat im Institut zu finden.

Der pädagogische Ansatz

In der Gärtnerei stehen die Kinder und Jugendlichen arbeitend in vielfältigen Lebensprozessen darinnen:

  • Vom Samen, der gesät wird zum Pikieren und Verpflanzen über das Unkrauthacken und pflegen bis zur Ernte. In der Küche werden die Lebensmittel zu köstlichen Mahlzeiten weiter verarbeitet, bis sie vor den Kindern auf dem Teller liegen.
  • Der Jahreslauf der Natur in seinen Prozessen von Aufbau und Abbau.
  • Das Erleben der eigenen Befindlichkeit in der Arbeit bei (fast) jeder Witterung.

Die eigene innere seelische Natur kommt über diese sinnvollen Arbeiten in einen heilsamen Austausch mit der äußeren Natur.
Die Praxis der Selbstversorgung gibt Orientierung in unserer Konsumwelt, der die Kinder oft schutzlos ausgeliefert sind. Hier in der Gärtnerei werden Werte im Lebendigen gepflegt, welche die jungen Menschen stärken zum Bestehen in der heutigen Welt.
Wir begleiten Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in intensiver Einzeltherapie, sowie mit Arbeitsangeboten, die einen körperlichen und seelischen Ausgleich ermöglichen, als auch im Rahmen der verlässlichen Nachmittagsbetreuung.
Im Laufe einer Schulwoche wird die Gärtnerei von rund 35 Kindern und Jugendlichen besucht. Sie arbeiten einzeln oder in Gruppen von bis zu elf Jugendlichen mit – oft mehrmals in der Woche.



Autor: root -- Dienstag, Februar 15, 2011; 16:05:05 h



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