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Heimbereich

Schüler

In den Wohnhäusern leben Mädchen und Jungen verschiedenen Alters mit ihren Erziehern in überschaubaren Gruppen. Dieses familienähnliche Zusammenleben gibt Sicherheit und Geborgenheit. In den Gruppen begegnen sich Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Entwicklungsstörungen. Geführt durch ihre Erzieher lernen die Kinder, aufeinander zu achten und ihre Mitmenschen als eigene Persönlichkeiten zu akzeptieren. Sie entwickeln die Fähigkeit, sich zu behaupten, lernen aber auch, sich zum Wohl des Ganzen in eine Gemeinschaft einzuordnen.

Auf das Erlernen lebenspraktischer Fähigkeiten und die Förderung von Talenten wird großer Wert gelegt. Jeder wird gebraucht. Die persönlichen Schwächen stehen nicht mehr im Vordergrund sondern der Beitrag zur Gemeinschaft, in der man gebraucht und anerkannt wird.

Die Gruppenmitarbeiter arbeiten im Team, wobei nach Möglichkeit ein Mitarbeiter in der Nähe der Wohngruppe wohnt. Die Tag-und-Nacht-Betreuung und die Arbeit ohne Schichtdienst sind wichtige Grundlagen unserer Pädagogik. Den Kindern gibt diese Form der Betreuung große Sicherheit, erleichtert den Aufbau emotional tragfähiger Beziehungen und schafft Raum für weitere Entwicklungsmöglichkeiten.

Ziel unserer Arbeit ist es, Kinder und Jugendliche auf ein Leben in möglichst freier Selbstbestimmung vorzubereiten. Wir unterstützen sie in ihrem Bemühen, ihren individuellen Lebensweg zu finden und ihn entsprechend zu gestalten. Dem gesetzlichen Auftrag nach möglichst schneller Rückführung in die Herkunftsfamilie fühlen wir uns verpflichtet und legen Wert auf eine gute Elternarbeit. Das gilt auch dort, wo eine Rückkehr aus bestimmten Gründen nicht ansteht oder möglich ist. Denn guter Kontakt zu den Eltern und Angehörigen ist von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung der Kinder. Intensive Gespräche zwischen Eltern, Heilpädagogen, Lehrern und Ämtern ermöglichen das Wachsen von gegenseitigem Verständnis.

Wichtige heilpädagogische Elemente sind ein klar strukturierter und rhythmisch gegliederter Tages- Wochen- und Jahresrhythmus. Die regelmäßig wiederkehrenden, und dadurch wieder erkennbaren Zeiten mit ihren Festen und Ritualen geben Sicherheit und Orientierung. Bewusst gestaltete Momente der Andacht, Ruhe und Besinnung durchziehen den Tag, die Woche und das Jahr.

An den Vormittagen besuchen alle Kinder und Jugendlichen die Schule am Heim. An vier Nachmittagen gibt es für die älteren Schüler Unterricht oder Freizeitangebote in der Schule oder Projekte. Die Projekte fördern die individuellen Interessen und ermöglichen die Begegnung von Kindern, Jugendlichen und Mitarbeitern aus verschiedenen Klassen und Gruppen.

In den freien Zeiten werden die Kinder und Jugendlichen angeleitet, Freizeit eigenverantwortlich sinnvoll zu gestalten. Selbstständigkeit in den Belangen des Alltags wird geübt und erprobt. Auch gezielte heilpädagogische Förderung in der Einzel- oder Gruppensituation findet hier ihren Platz. Gemeinsam geplante und durchgeführte Aktivitäten fördern den Zusammenhalt in der Gruppe und schaffen Erlebnisse, an die sich alle gern erinnern.



Autor: root -- Dienstag, Februar 13, 2018; 09:40:19 h



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